Journaling – Warum es dir hilft, dich achtsam zu ernähren

Ein liebevoller Weg zu mehr Bewusstsein, Klarheit und Selbstfürsorge

Vielleicht kennst du das Gefühl: Du möchtest dich achtsamer ernähren – bewusster essen, mehr auf deinen Körper hören, mit Dankbarkeit genießen. Und trotzdem passiert es, dass du in stressigen Momenten unbewusst zu etwas greifst, das dich kurzfristig tröstet, aber langfristig nicht nährt.

Genau hier kann Journaling – das achtsame Schreiben – zu einer wundervollen Begleiterin werden. Nicht als Kontrolle oder Diät-Tool, sondern als liebevolle Verbindung zu deinem Inneren. Denn wenn du schreibst, beginnst du, dich wirklich zu verstehen.

🌼 Was bedeutet Journaling?

Journaling ist viel mehr als Tagebuchschreiben.
Es ist ein Raum, in dem du dich selbst wahrnimmst – mit allem, was da ist.
Beim Journaling geht es nicht um Ereignisse, sondern um Empfindungen, Gedanken und Bedürfnisse.

Es ist ein sanfter Weg, dich selbst zu erforschen und zu spüren, was dir wirklich guttut – auch in deiner Ernährung.

🌼 Wie Journaling dein Essverhalten achtsamer macht

Viele Menschen berichten, dass sich ihr Essverhalten durch das regelmäßige Schreiben ganz natürlich verändert hat. Warum? Weil du durch Journaling lernst, dich achtsam zu beobachten, statt dich zu bewerten.

Hier sind drei liebevolle Wege, wie dich Journaling unterstützen kann:

1. Du erkennst emotionale Essmuster

Oft essen wir nicht, weil wir Hunger haben, sondern weil wir Trost, Nähe oder Ruhe suchen. Wenn du deine Gedanken aufschreibst, erkennst du solche Momente leichter.
Fragen wie

„Was fühle ich gerade wirklich?“
„Wonach sehne ich mich in diesem Moment?“
helfen dir, dein inneres Bedürfnis zu verstehen – jenseits des Essens.

2. Du übst Dankbarkeit und Bewusstheit

Im Alltag vergessen wir leicht, wie sehr Nahrung ein Geschenk ist. Wenn du nach einer Mahlzeit kurz innehältst und aufschreibst:

„Wofür bin ich gerade dankbar?“
stärkst du deine Verbindung zu dir und zu deinem Körper.
Diese Dankbarkeit verwandelt Essen in ein Ritual der Achtsamkeit.

3. Du entwickelst liebevolle Selbstfürsorge

Manchmal verurteilen wir uns, wenn wir „zu viel“ oder „das Falsche“ gegessen haben.
Doch im Journal darfst du freundlich mit dir sein. Statt dich zu kritisieren, kannst du schreiben:

„Ich habe gespürt, dass ich müde war – deshalb habe ich Süßes gebraucht. Ich darf müde sein.“
So wird Schreiben zu einem Ort der Ruhe – frei von Schuld, voller Mitgefühl.

🌼 Häufige Fragen – und achtsame Antworten

Wie fange ich mit dem Journaling an?

Du brauchst keine besondere Vorbereitung. Nimm dir täglich 5–10 Minuten – vielleicht nach einer Mahlzeit oder am Abend. Schreibe frei, oder nutze Fragen wie:

  • Wie habe ich mich beim Essen gefühlt?

  • Wann war ich wirklich satt?

  • Was hat mir heute gutgetan – körperlich und seelisch?

Wichtig: Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“. Dein Journal ist dein sicherer Raum.

Was, wenn ich nicht weiß, was ich schreiben soll?

Manchmal genügt ein einziges Wort: ruhig, leer, satt, unruhig.
Lass dich von deinen Empfindungen führen.
Das Schreiben darf fließen, stocken, atmen.
Auch Pausen sind Teil deiner Achtsamkeitspraxis.

Kann Journaling wirklich helfen, achtsam zu essen?

Ja – weil du durch das Schreiben lernst, dich selbst zu verstehen.
Wenn du erkennst, was dich wirklich nährt, brauchst du keine Kontrolle mehr.
Du beginnst, intuitiv zu essen – mit Achtsamkeit, Vertrauen und Selbstliebe.
Und das verändert alles.

🌼 Wirksame Schreibimpulse für dein Achtsamkeits-Journal

Hier sind einige sanfte Fragen, die du immer wieder nutzen kannst:

  1. Was bedeutet Nährung für mich – jenseits des Essens?

  2. Wann esse ich wirklich achtsam – und wann aus Gewohnheit?

  3. Welche Emotionen tauchen oft rund ums Essen auf?

  4. Welche Speisen tun mir auf seelischer Ebene gut?

  5. Was würde mir jetzt guttun, wenn ich ehrlich zu mir bin?

Du musst nicht jeden Tag alles beantworten – wähle, was dich anspricht.

🌼 Fazit: Schreiben als achtsamer Weg zu dir selbst

Journaling ist keine Methode, sondern eine Haltung – eine liebevolle Einladung, dich selbst zu sehen, zu fühlen und zu verstehen. Wenn du regelmäßig schreibst, spürst du mit der Zeit:

„Ich brauche kein äußeres Konzept, um mich gut zu nähren. Ich darf einfach bei mir ankommen.“

So wird Essen zu einem Akt der Selbstliebe – und Schreiben zu deinem heilsamen Weg dorthin.

🌼 Einladung in die Praxis – Journaling gemeinsam erleben

Vielleicht spürst du, dass du das Journaling nicht nur lesen, sondern wirklich erfahren möchtest. Dass du dich danach sehnst, diesen liebevollen Raum des Schreibens und Spürens gemeinsam zu öffnen – achtsam, getragen, ohne Druck.

In meinem 1:1 Coaching „Essen mit Achtsamkeit“ begleite ich dich genau dabei: Du lernst, deinen Körper wieder zu hören – und dich selbst mit Mitgefühl zu nähren.
Ein Schritt nach dem anderen. Wort für Wort. Atemzug für Atemzug.

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Ich freue mich, diesen Weg mit dir zu gehen.

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Wenn Essen zur schnellen Tröstung wird – Achtsam essen statt Frustessen